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Immer erreichbar, ständig online: Stressfaktor Handy

Digitale Medien bieten unzählige Möglichkeiten - vom Austausch mit Freund:innen bis zur eigenen Vermarktung, z.B. im Profi-Sport. Doch wie gelingt die Balance zwischen Vernetzung, Leistungsdruck & mentaler Gesundheit?

Immer erreichbar, ständig online: Stressfaktor Handy

Ob eine Sprachnachricht, die man seit Tagen beantworten sollte, der Blick aufs Handy während des Essens, eine Benachrichtigung, die die Konzentration unterbricht, oder ein Kommentar, über den man sich noch Stunden später ärgert - unser Smartphone ist ständig dabei. Obwohl es vieles im Alltag einfacher macht, kann die permanente Erreichbarkeit auch zum Stressfaktor werden.

Wie digitaler Stress entsteht, welche Auswirkungen er auf uns hat und wie wir einen gesünderen Umgang mit Technologie finden können, diskutieren

  • Christoph Prantl, Sicherheitsexperte und Produktmanager bei Drei,

  • Eliot Mannoia, Digitaler Psychologe und CEO, sowie

  • Andreas Onea, Para-Schwimmer und Moderator,

im neuen Drei DigiTalk.

Warum ständige Erreichbarkeit stressen kann

Dank mobiler Geräte und Technologien ist heute nahezu alles auf Knopfdruck verfügbar. Gleichzeitig sind wir ständig mit kleinen Entscheidungen konfrontiert: Antworte ich auf die Nachricht? Reagiere ich auf den Kommentar? Was poste ich als Nächstes? Diese vielen kleinen Entscheidungen können mental anstrengend sein. In der Wissenschaft spricht man dabei euch von der sogenannten „Desicion Fatigue“.

Dazu kommen Benachrichtigungen, der permanente Vergleich mit anderen und die Erwartung, jederzeit reagieren zu müssen. Für Sportler:innen kann dieser Druck sogar noch eine weitere Dimension bekommen: Wer für Sponsoren und Werbepartner:innen interessant sein möchte, muss auch online sichtbar sein. Nach einer Niederlage können zudem schnell negative Kommentare oder sogar Hassbotschaften folgen.

Wenn das Smartphone unser Verhalten verändert

Die digitale Welt ist auf Schnelligkeit ausgelegt: Eine Nachricht wird gelesen, eine Benachrichtigung erscheint, ein Kommentar wartet auf eine Reaktion. Gerade die vielen kleinen Unterbrechungen können dazu führen, dass wir ständig zwischen verschiedenen Reizen wechseln und unser Smartphone irgendwann ganz selbstverständlich zum ständigen Begleiter wird – besonders bei jungen Menschen.

Welche psychologischen Mechanismen dahinterstecken und warum wir uns manchmal fast automatisch zum Smartphone hingezogen fühlen, erklärt Digitalpsychologe Eliot Mannoia im Talk. Auch die Frage, welche Auswirkungen digitaler Stress auf uns haben kann, kommt dabei zur Sprache.

Digitale Balance muss gelernt werden

Technologie ist weder automatisch Stressfaktor noch Problemlöser. Entscheidend ist, wie wir mit ihr umgehen – und wo wir für uns selbst Grenzen ziehen. Doch wie gelingt das im Alltag? Und welche Rolle spielen dabei Selbstregulierung, soziale Fähigkeiten und emotionale Intelligenz?

Wie unsere Gäste mit digitalem Stress umgehen, welche Rituale ihnen helfen und welche technischen Möglichkeiten dabei unterstützen können, verraten sie im Drei DigiTalk.

Jetzt das komplette Gespräch ansehen und herausfinden, wie digitaler Stress entsteht – und was wir selbst dagegen tun können.

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