Ein Testspiel gegen einen deutschen Verein in der Sommer-Vorbereitung bringt dem FC Red Bull Salzburg wie schon im Winter erneut unerwünschte Schlagzeilen ein.
Nachdem die Bullen für den 15. Juli in Westendorf einen Probegalopp gegen den Hamburger SV ansetzten, hagelte es von einigen Fan-Klubs der Hanseaten böse Kritik.
Der Supporters-Klub und der Förderkreis Nordtribüne fordern in einem Statement eine Absage des Salzburg-Spiels gegen den deutschen Zweitligisten.
Die Anhänger lehnen das Modell der Salzburger mit Red Bull als Vereinsbesitzer ab und sprechen sich deshalb auch gegen das freiwillige Testspiel aus.
"Spiel steht konträr zur Identität und Kultur unseres Vereins"
"Dass wir in Pokal oder Liga gegen Red Bull Marken spielen müssen, haben uns DFB und DFL eingebrockt – dafür kann der HSV nichts. Aber ein freiwilliges Testspiel ist ein völlig unnötiges Zeichen der Akzeptanz und Legitimation für das Konstrukt RB im Sport", schreiben die Fans in ihrem Posting. "Das Spiel steht konträr zu der Identität und Kultur unseres Vereins. Es abzusagen wäre ein Zeichen klarer Haltung."
Die Fans schließen mit den Worten ab: "In der Annahme, dass die Planung des Testspiels ein ärgerlicher Ausrutscher auf einem ansonsten guten Weg war, hoffen wir auf eine baldige Absage."
Eine Absage ist jedoch mehr als unwahrscheinlich. Bereits im Winter gab es in der Vorbereitung Ärger wegen einem geplanten Salzburg-Testspiel. Damals wollten Fans des Karlsruher SCs erfolglos eine Absage erzwingen. Damals gaben die Klub-Verantwortlichen ein Statement ab. Dieses steht bei den HSV-Bossen noch aus.
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— HSV Supporters Club (@hsv_sc) June 29, 2023