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LASK will mit "Blick nach vorne" gegen den GAK siegen

Die Athletiker möchten das Aus im UNIQA ÖFB-Cup mit der maximalen Punkteausbeute gegen die Steirer vergessen machen. "Rotjacken" gastieren als Außenseiter.

LASK will mit Foto: © GEPA

Der LASK will den Frust über das verpasste Finale im UNIQA ÖFB-Cup mit drei Punkten in der ADMIRAL Bundesliga abschütteln.

"Die letzten Tage waren bitter, da brauchen wir nichts schönreden", sagte Trainer Markus Schopp vor dem Spiel gegen den GAK am Samstag (ab 17:00 Uhr im LIVE-Ticker >>>). Während die Linzer ihre komfortable Führung in der Qualifikationsgruppe behaupten wollen, möchten die abstiegsbedrohten Steirer "den schlummernden Riesen" aus der klaren Außenseiterrolle attackieren.

Nach dem verlorenen Elferdrama gegen den WAC war Schopp gefordert, seine Mannschaft aufzurichten und neu zu motivieren. "Das macht etwas, wenn du in der 84. Minute den Ausgleich bekommst. Es gilt, den Blick nach vorne zu richten", sagte der Trainer.

Interner Konkurrenzkampf und das Rennen um die bestmögliche Platzierung in der Liga sollen anspornen. "Wir sind weit weg von perfekt, aber wir gehen in die richtige Richtung. Es ist ein stetiger Kampf um Position und die Rolle, die ein Spieler in der nächsten Saison haben wird."

Um gegen den sechs Spiele sieglosen GAK drei Punkte einzufahren, ist es laut Schopp "wichtig, sehr geduldig und zielstrebig vorzugehen, wir müssen diszipliniert und achtsam sein, um dem Gegner vor allem nach Balleroberungen keine Räume zu geben". Ohne viel umzukrempeln, trachte der neue GAK-Trainer Ferdinand Feldhofer danach, "Intensität in die Mannschaft zu bringen", analysierte Schopp.

Gemeinsame "Schlachten"

Beide Trainer schätzen sich, Schopp wie Feldhofer trugen einst das Sturm-Trikot. "Wir kennen uns 30 Jahre, haben zusammen Schlachten bestritten, schöne wie nicht so schöne Zeiten durchlebt. Wir haben über die letzten Jahrzehnte eine enge Verbindung aufgebaut", erklärte Feldhofer.

Die Trainerbilanz ist mit je zwei Siegen und vier Remis ausgeglichen. Feldhofers Premiere als GAK-Coach endete zuletzt mit einem 0:0 gegen WSG Tirol. Der Abstand auf Schlusslicht Altach beträgt nur einen Punkt.

Der LASK baute seine Führung mit einem 2:0 in Altach auf fünf Punkte aus. Die folgende Cup-Enttäuschung ändert an der Ausgangslage laut Feldhofer nicht viel. Er bereitet sein Team auf eine Linzer "Jetzt-erst-Recht-Mentalität" vor. "Jeder, der jetzt im unteren Play-off ist und gegen den LASK auswärts spielt, wird sich nicht viel Hoffnungen machen auf Punkte, daher sind wir ganz klar in der Außenseiterrolle."

GAK plant keine Ausflugsfahrt nach Linz

Die Athletiker verortet Feldhofer eigentlich in ganz anderen Regionen. "Für mich ist der LASK ein schlummernder Riese, es ist nur mehr eine Frage der Zeit, bis sie auf Dauer vorne mitspielen werden." Obwohl der neue GAK-Coach von einem "Bonusspiel" spricht: Verschenkt werden sollen die Punkte nicht.

"Wir wollen nicht die netten Kerle aus Graz sein, die nach Linz zum Ausflug fahren. Positiv fair, aggressiv, nicht unsportlich, wie wir es in den letzten Wochen und Monaten teilweise waren", meinte Feldhofer.

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