Obwohl der Stürmer jedenfalls noch nicht zu 100 Prozent fit ist, erhält er großes Lob von seinem Trainer: "Er ist das Puzzleteil, das uns gefehlt hat."
Dabei besitzen Ingolitsch und Diakite eine gemeinsame Vergangenheit. Beim FC Liefering trainierte der 34-Jährige den Ivorer 24 Spiele lang. Inklusive der vier Partien bei Sturm ist Ingolitsch nun der Trainer, unter dem Diakite am häufigsten auflief.
"Wir haben da eine spezielle Ausgangslage", bezeichnete es der Coach am "Sky"-Mikro: "Zum einen hat er schon länger mit mir zusammengearbeitet - also weiß er, worum es geht, auch gegen den Ball."
Tempo, Physis, Abschlussstärke
Das komplette Profil des 31-fachen Teamspielers der Elfenbeinküste hebt Ingolitsch ebenso hervor: "Er hat den nötigen Speed, um unser typisches Sturm-Spiel zu spielen. Zum anderen hat er die physische Komponente, dass er stabil ist, um Bälle festzumachen."
Dazu kommt laut dem Trainer seine Entwicklung vor dem Tor: "Er ist viel ruhiger, cooler geworden - und ein bisschen älter. Die drei Jahre, in denen wir uns nicht gesehen haben, ist schon viel passiert bei ihm."
Wie Ingolitsch betont, nimmt Diakite auch neben dem Platz eine wichtige Rolle ein. So hielt er nach der Partie eine Ansprache ab. Gestartet hat er sie auf Deutsch, dann musste er auf Englisch "switchen", meinte der Coach.
"Ich habe viele Wörter vergessen und brauche noch ein bisschen Zeit und etwas Deutschkurs", sagte Diakite lächelnd bei "Sky". Die Entwicklung hört also nicht auf ...