Bei der WSG Tirol soll nach vier Spielen in der ADMIRAL Bundesliga ohne Sieg am Sonntag (ab 14:30 Uhr im LIVE-Ticker >>>) der Knoten endlich platzen.
Drei Punkte im Auswärtsspiel gegen den FC Blau-Weiß Linz würden den ersten vollen Erfolg nach drei Monaten und einen Befreiungsschlag in der Tabelle bedeuten.
Derzeit liegen die Wattener als Zehnter fünf Punkte vor Schlusslicht Altach. Die siebtplatzierten Oberösterreicher kämpfen noch um den Einzug in die Top sechs.
Alleine schon die Tatsache, dass Blau-Weiß drei Runden vor dem Ende des Grunddurchgangs nur einen Zähler Rückstand auf einen Platz in der Meistergruppe hat, zeigt laut WSG-Trainer Philipp Semlic die Qualität dieses Teams. "Das ist eine der physischsten Mannschaften der Liga. Wir müssen uns darauf vorbereiten, dem Druck standzuhalten", erklärte der 41-Jährige.
Semlic will von seinen Spielern mehr Stabilität
Seine Truppe startete mit drei Unentschieden ins neue Kalenderjahr. "In zwei Spielen davon waren wir einem Sieg sehr nahe, aber der letzte Step hat gefehlt", analysierte Semlic und forderte von seinen Spielern: "Wir müssen noch stabiler werden und die Dinge besser umsetzen."
Für Blau-Weiß reichte es seit dem Jahreswechsel nur zu einem Punkt aus drei Partien. "Wir wollen unbedingt zum ersten Mal heuer gewinnen", gab Trainer Gerald Scheiblehner als Devise aus, betonte aber auch, man habe in diesen drei Spielen gegen "schwierige Gegner" (Anm.: LASK, Altach, Sturm Graz) gespielt.
Immerhin: Kapitän Fabio Strauß hat am heutigen Freitag den Vertrag bei den Stahlstädtern verlängert (alle Infos >>>).