Endstand
1:3
0:1, 1:2
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Drei Rote Karten und zwei Nachspielzeit-Tore in Innsbruck

Die WSG Tirol kämpft sich mit neun Mann beinahe zu einem Punkt - ehe dann doch der TSV Hartberg doppelt in der Nachspielzeit zuschlägt.

Drei Rote Karten und zwei Nachspielzeit-Tore in Innsbruck Foto: © GEPA

Der TSV Hartberg darf sich am 24. Spieltag der ADMIRAL Bundesliga in der Qualifikationsgruppe über einen späten 3:1-Auswärtssieg bei der WSG Tirol freuen.

Hartberg geht schon nach wenigen Minuten in Führung: Patrik Mijic lässt perfekt tropfen für Jed Drew. Der Australier lässt sich die Chance nicht nehmen und netzt erstmals in der Bundesliga - 1:0 (9.).

Im Anschluss macht sich die WSG Tirol das Leben auch noch selbst schwer: Matthäus Tafermer kommt zu spät in den Zweikampf mit Manuel Pfeifer und tritt ihm mit offener Sohle gegen das Schienbein. Zunächst gibt es nur Gelb, der VAR korrigiert jedoch zurecht auf Rot (31.).

Hartberg findet zwar weitere Möglichkeiten vor, verpasst es jedoch, das zweite Tor in Überzahl nachzulegen.

Kainz und Gugganig fliegen ebenso vom Feld

Kurz nach Wiederbeginn ist dann auch die Überzahl dahin: Tobias Kainz schwingt voll durch, trifft dabei jedoch auch den Gegenspieler und sieht seine zweite Gelbe Karte in diesem Spiel (47.).

Die WSG kann die Gleichzahl an Feldspielern jedoch nicht lange halten: David Gugganig fliegt ebenfalls nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz (64.).

David gleicht aus, Havel mit dem Lucky Punch

Hartberg scheint das Spiel mit einem Mann mehr zu kontrollieren - ehe dann doch die WSG in der Schlussphase zuschlägt: Jonas David fasst sich einfach mal ein Herz, sein leicht abgefälschter Distanzschuss schlägt zum 1:1 im Netz ein (80.).

Am Ende gibt es aber doch keinen Punkt für die Tiroler: In den letzten Zügen der Partie rutscht der Ball im Sechzehner zu Elias Havel durch. Der Stürmer nützt die Chance und bugsiert die Kugel aus kurzer Distanz ins Tor - 2:1 für Hartberg (90+1.).

In der abschließenden Aktion macht Youba Diarra sogar noch das 3:1 (90+5.).

Hartberg liegt auf Rang zwei der Qualifikationsgruppe, die WSG Tirol auf Platz fünf.

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