Der 1. FC Magdeburg schafft es nicht, das Spitzentrio der 2. deutschen Bundesliga unter Druck zu setzen. Der weiterhin Tabellenvierte unterliegt beim Karlsruher SC 1:3.
Anteil daran hat auch Christoph Kobald mit seinem ersten Tor seit Jänner 2024. Nach der Atik-Führung (30.) für die Gäste gleicht Rapp für den KSC aus (45.+3). Die Führung für Magdeburg ist bereits der 48. Saisontreffer, so viele erzielte der Klub noch nie - in einer gesamten Spielzeit.
Nach Seitenwechsel schließlich Kobald: Erst scheitert Mitspieler Wanitzek an Torhüter und Latte, ehe der Österreicher per Kopf zur Führung trifft (48.).
KSC beendet Unserie
Wanitzek kommt dennoch zu seinem Treffer, markiert den Schlusspunkt (69.). Kobald wird in der Nachspielzeit ausgewechselt, in der mit Atik auch noch der Magdeburger Torschütze mit Gelb-Rot ausgeschlossen wird.
Magdeburg rangiert damit vier Punkte hinter dem HSV, zwei hinter Köln - die Struber-Truppe empfängt erst am Sonntag Düsseldorf - und einen hinter Kaiserslautern.
Karlsruhe beendet die eigene Unserie nach vier Niederlagen und einem Remis in den letzten fünf Spielen, hält weiterhin auf Rang zehn.
Kristof bleibt ohne Gegentor
Ebenfalls einen guten Arbeitstag erwischt mit Nicolas Kristof der zweite für den ÖFB spielberechtige Mann, er hält seinem SV Elversberg beim SSV Ulm die Null fest. Weil die Stürmer auslassen, endet das Duell des Verfolgers (7./drei Punkte hinter Kaiserslautern und Rang drei) torlos.
Preußen Münster schlägt Schlusslicht Jahn Regensburg im Kellerduell 2:0, springt als 15. vorerst vom Relegationsplatz nach vorn.
Hannover trifft früh und kassiert spät
Im späten Samstagsspiel trennen sich Hannover 96 und der SC Paderborn mit 1:1.
Die Führung besorgt H96-Abwehrchef Marcel Halstenberg bereits nach vier Minuten. Mit dem ersten Schuss des Spiels kann der Ex-Leipziger in kurzer Distanz nach einem Querpass einschießen.
Paderborn erhöht mit fortlaufender Dauer den Druck auf den Ausgleich. Schon bis zur Pause gibt es gute Möglichkeiten auf den Ausgleich. Das geht in Halbzeit zwei mit Aluminium-Treffern noch drückender weiter.
In der 90. kann weder Stange noch Latte dazwischenfunken. Adriano Grimaldi köpft aus kurzer Distanz nach einem abgefälschten Schuss zum gerechten Ausgleich ein.
Paderborn springt durch den späten Punktgewinn vorerst auf Platz fünf mit 38 Zählern. Hannover ist mit 35 Punkten weiterhin Achter.