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Ex-LASKler Ljubicic nach Debakel: "Eine große Schande"

Für Trimmel, Querfeld und Co. setzte es vergangenes Wochenende gegen den BVB eine schallende Ohrfeige. Auch ein Ex-Linzer hat nun Stellung bezogen.

Ex-LASKler Ljubicic nach Debakel: Foto: © GEPA

Der 1. FC Union Berlin erlebte einen rabenschwarzen Samstagabend.

Mit 0:6 gingen die "Eisernen" rund um die beiden ÖFB-Kicker Christopher Trimmel und Leopold Querfeld im Signal Iduna Park unter (zum Spielbericht >>>).

Die Berliner hatten den eigentlich selbst in der Krise steckenden Schwarz-Gelben überhaupt nichts entgegenzusetzen und fassten so nach dem 1:2 gegen Gladbach die zweite Niederlage am Stück aus.

Während Routinier Trimmel über 90 Minuten auf der Ersatzbank tatenlos zusehen musste, sollte neben dem eingewechselten Leo Querfeld auch Marin Ljubicic in der Schlussphase für Schadensbegrenzung sorgen. 

"Vergesslicher" Ljubicic: "Höchste Niederlage meiner Karriere"

Im Vorfeld des anstehenden Bundesliga-Duells mit Holstein Kiel stellte sich der Kroate, der im Winter vom LASK nach Berlin-Köpenick gewechselt war, erstmals einer Medienrunde.

Dabei sprach der 22-Jährige auch über die jüngste Schmach im Trikot seines neuen Klubs. "Das war eine große Schande. Wir haben erst 75 Minuten gut gespielt, wir hatten Chancen, sie hatten Chancen. Das Eigentor war unglücklich, aber die letzten 15 Minuten dürfen so nicht passieren."

Das "traumatische" 0:7 gegen die AC Fiorentina in der vergangenen Ligaphase der Europa Conference League dürfte Ljubicic indes bereits verdrängt haben: "Es war die höchste Niederlage meiner Karriere.", verkennt Ljubicic das 0:6-Debakel bei Borussia Dortmund.

Ljubicic: "Ich hatte ein paar andere Optionen"

Eigentlich hatte der ehemalige LASK-Torjäger in der Deutschen Bundesliga einen Einstand nach Maß hingelegt.

Bei seinem Debüt im Duell mit der TSG Hoffenheim traf Ljubicic prompt. "Als ich hierher gekommen bin, hatte ich nur zwei Trainingstage mitgemacht vor dem Spiel. Ich musste mich erstmal an die neue Situation gewöhnen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich direkt im Kader stehen würde. Es war ein sehr glücklicher Moment, als ich eingewechselt wurde und bei meiner Premiere gleich noch treffen konnte."

Des Weiteren offenbart der Mittelstürmer auch, dass nicht nur Union Berlin im abgelaufenen Transfer-Winter um ihn geworben hatte. "Ich hatte ein paar andere Optionen, aber darüber rede ich jetzt nicht. Union war die beste Option für mich, weil es für mich einen großen Schritt darstellt. Von Kroatien nach Österreich und dann nach Deutschland. Das ist für jeden jungen Spieler ein Traum."



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