Ins Gedrängel um die Europacup-Startplätze fällt am Samstag (ab 15:30 Uhr im LIVE-Ticker >>>) das Liga-Debüt von Leipzigs Interimstrainer Zsolt Löw. Das ist der neue Leipzig-Trainer >>>
Im Cup ging die Premiere des Nachfolgers von Marco Rose daneben, nun soll gegen die noch immer abstiegsgefährdeten Hoffenheimer von Coach Christian Ilzer ein Sieg her. Nicht alles beim 1:3 in Stuttgart sei schlecht gewesen, Löw setzt auf den Lerneffekt. "Wir müssen jetzt Schritt für Schritt weiterarbeiten, dann kommen die Ergebnisse."
Für Löw ist das Heimspiel mit der Truppe von Christoph Baumgartner und Nicolas Seiwald auch eine Reise in die Vergangenheit.
"An Hoffenheim habe ich natürlich auch viele schöne Erinnerungen. Als Fußballer bin ich in der 3. Liga dorthin gewechselt. Wir sind in die 2. Liga aufgestiegen und nächstes Jahr in die Bundesliga. Ich hatte dort maximalen Erfolg und habe die ganze Entwicklung des Vereins miterlebt", meinte der Ungar, der damals in Ralf Rangnick seinen großen Lehrmeister hatte.
Ilzer startet mit Hoffenheim in schwieriges Restprogramm
Ilzer will sich in Hoffenheim nicht als Gratulant einstellen. "Wir wollen den Gegner unter Druck setzen", meinte der Steirer. Mit seiner Truppe liegt er sieben Runden vor Schluss fünf Punkte vor dem "Strich".
Das Restprogramm hat es freilich in sich, warten doch noch Mainz, Freiburg, Borussia Dortmund, Mönchengladbach, Wolfsburg und die Bayern - und damit Teams, die aktuell alle in den Top Ten liegen.
"Für uns war die Ausgangssituation vor den vergangenen drei Partien besser. Wir haben nur zwei Punkte geholt, das ist zu wenig. Unser Restprogramm ist kein leichtes, da werden wir viel verteidigen müssen."
Wer wird ab Sommer neuer Leipzig-Coach?
Indes brodelt auch die Gerüchteküche um die Nachfolge von Löw, der nur bis zum Sommer als "Feuerwehrmann" verpflichtet wurde.
Nach dem aktuell vereinslosen Roger Schmidt und dem derzeitigen Crystal-Palace-Coach Oliver Glasner brachte die "Bild" am Freitag mit Matthias Jaissle einen weiteren Kandidaten mit Red-Bull-Stallgeruch ins Spiel (hier nachlesen >>>).
Der 37-Jährige, der zu Saisonbeginn 2023/24 Hals über Kopf von Salzburg zu Al Ahli in die Saudi League gegangen war, soll der bestbezahlte deutsche Trainer sein und bei Mario Gomez, Technischer Direktor bei RB, und RBL-Geschäftsführer Marcel Schäfer hoch im Kurs stehen, hieß es.