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ÖFB-Legionär musste bei Mainzer U23 aushelfen

Zuletzt erhielt der Flügelspieler Lob von Trainer Bo Henriksen. Am Mittwoch war allerdings Abstiegskampf in der Regionalliga angesagt.

ÖFB-Legionär musste bei Mainzer U23 aushelfen Foto: © getty

Nikolas Veratschnig ist noch nicht so richtig beim FSV Mainz 05 angekommen. 

Seit seinem Wechsel vom WAC im vergangenen Sommer schaffte es der Kärntner erst auf acht Einsätze in deutschen Bundesliga, stand dabei aber noch nicht in der Startelf. 

Seine Leistung bei der 1:3-Niederlage gegen Dortmund am vergangenen Bundesliga-Spieltag hatte aber Potenzial zur Trendwende. Trainer Bo Henriksen sah eine "sehr gute Leistung" des Österreichers: "Er ist jede Woche besser und besser geworden." 

In diesem Zusammenhang stellte der Däne Veratschnig mehr Einsätze in Aussicht. "Es ist natürlich wichtig für uns, dass wir auch Spieler wie Veratschnig einsetzen", hofft der Coach, dass der rechte Flügel "in den letzten sieben Spielen auch viele Minuten bekommt."

Regionalliga-Abstiegskampf statt Rennen um die Champions League

(Text wird unterhalb des Videos fortgesetzt)

Diesen Worten ließ Henriksen in den Tagen danach nicht unbedingt Taten folgen. Nur drei Tage nach dem Lob des Trainers musste Veratschnig in der zweiten Mannschaft der Mainzer ran. 

Die U23 kämpft in der Regionalliga Südwest nach einer Niederlagenserie nämlich gegen den Abstieg. Für das wichtige Spiel gegen Aufstiegsaspirant FSV Frankfurt erhielt Mainz II deshalb Unterstützung von den Profis. 

Neben Veratschnig liefen unter anderem Armindo Sieb und Nelson Weiper in der vierthöchsten Liga auf. Die zusätzliche Qualität machte sich bezahlt: Mainz' U23 gewann mit 3:0 gegen die Frankfurter. 

Damit sinken die Veratschnigs Chancen auf mehr Minuten bei den Profis - zumindest für das kommende Spiel gegen Holstein Kiel - wieder. 

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