Sport-Vorstand Max Eberl und die Bosse des FC Bayern München rund um Vorstand und Aufsichtsrat sollen nicht das beste Verhältnis haben.
Eberls Alleingänge, zum Beispiel rund um eine angestrebte Verpflichtung von Jonathan Tah, eine fehlende Kommunikation oder teure Vertragsverlängerungen stoßen den FCB-Chefs sauer auf. Das berichten die "Abendzeitung" und "Sky".
Laut der "AZ" gibt es im Bayern-Aufsichtsrat schon seit einiger Zeit Überlegungen, wie die sportliche Führung neu aufgestellt werden könnte. Es ist sogar von einem möglichen Eberl-Abgang im kommenden Sommer die Rede.
Vom Sportdirektor zum Sport-Vorstand?
Die Zeitung aus München berichtet, dass Christoph Freund zugetraut werde, Eberls Sport-Vorstand-Funktion zu übernehmen, sollte der Bedarf bestehen. Aktuell ist Freund Sportdirektor der Münchner. Der gebürtige Salzburger und Eberl sind vertraglich noch bis 2027 an den FCB gebunden.
"Wir arbeiten eng zusammen, diskutieren viel über den Kader, auch mit dem Trainer. Es geht um eine langfristige Ausrichtung. Ich bin mehr in Detailbereiche wie den täglichen Ablauf, den Campus oder den Staff involviert. Max kümmert sich unter anderem vor allem auch um den Austausch mit dem Vorstand oder Aufsichtsrat", beschrieb Freund kürzlich im 90minuten-Interview die Aufgabenbereiche.
Rangnick wohl weiterhin auf dem Zettel der Bayern
"Sky" bringt aber auch andere Namen mit dem FC Bayern in Verbindung.
So wurde Mario Gomez, Technischer Direktor bei Red Bull Soccer, genannt. Red Bull-CEO Oliver Mintzlaff hielt jedoch rund um Leipzigs DFB-Pokal-Spiel in Stuttgart fest: "Ich bin mir ganz sicher, dass Mario Gomez nicht zum FC Bayern wechselt."
Die Münchner sollen weiterhin auch ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick und Eintracht Frankfurt-Sport-Vorstand Markus Krösche auf dem Zettel haben.