RB Leipzig bezwingt die TSG Hoffenheim am 28. Spieltag der Deutschen Bundesliga mit 3:1.
Hoffenheim startet ambitioniert, hat durch Toure nach 90 Sekunden eine Doppelchance (2.).
Nach elf Minuten geht die Ilzer-Elf in Führung. Bischof zieht aus der Distanz ab, der Ball flattert und biegt kurz vor Gulacsi nochmal ab, der dabei nicht gut aussieht.
Auch Gulascis Pendant auf der anderen Seite bekleckert sich nicht mit Ruhm. Nach einer Ecke köpft Sesko direkt auf Hoffenheim-Keeper Baumann, der den Ball mit seiner Abwehraktion ins Tor bugsiert (24.).
Östigard zieht die Notbremse
Kurz darauf ist Hoffenheim einen Mann weniger. Östigard bringt als letzter Mann den durchbrechenden Openda zu Boden und sieht dafür Rot (28.).
Kurz vor der Pause kann Leipzig die Partie drehen. Nach einer Flanke köpft Gendrey Teamkollege Toure an, der Ball fällt Baku vor die Beine, der sich nicht zweimal bitten lässt (43.).
In der zweiten Hälfte ist Leipzig die dominantere Mannschaft, doch Hoffenheim gelingen Nadelstiche. Nach 61 Minuten jubelt die TSG vermeintlich über den Ausgleich, weil Lukeba den Ball ins eigene Tor befördert. Toure steht bei der Entstehung aber knapp im Abseits.
Danach rettet Gulacsi gleich doppelt, zunächst gegen Gendrey, den Nachschuss von Bischof kratzt er ebenfalls raus (70.). Der eingewechselte Poulsen macht mit seinem Treffer zum 3:1 aber alles klar (84.).
Damit springt Leipzig auf Rang fünf, die TSG bleibt als 14. weiter in Abstiegsgefahr. Bei Leipzig spielt Nicolas Seiwald bis Minute 73, Christoph Baumgartner wird zur Pause eingewechselt.
Souveräner VfB, bärenstarker Demirovic
Der VfB Stuttgart feiert einen klaren 4:0-Sieg über den VfL Bochum. Ein früher Doppelschlag sorgt rasch für klare Verhältnisse. Chabot netzt nach einer Ecke ein (8.), zwei Minuten später bleibt Demirovic im Eins gegen Eins mit Horn cool und erhöht auf 2:0 (10.).
Kurz nach dem Seitenwechsel ist die Partie endgültig entschieden. Demirovic stellt mit seinem zweiten Treffer auf 3:0 (48.). Gegen Ende der Partie trifft der Angreifer noch ein drittes Mal und macht den Deckel drauf (86.).
Stuttgart liegt nun auf Rang neun, Bochum bleibt Vorletzter.
Kiel überrascht in Mainz
Schlusslicht Holstein Kiel überrascht mit einem 1:1 beim 1. FSV Mainz 05.
Der Kieler Treffer ist einer der Marke "Traumtor". In Minute 34 nimmt sich Bernhardsson aus knapp 20 Metern ein Herz und trifft per Innenpfosten.
Mainz ackert danach, um zum Ausgleich zu kommen und der gelingt in Minute 75. Nach einem langen Ball bezwingt Weiper Kiel-Goalie Dähne.
Kiel bleibt aber weiter Schlusslicht, zwei Punkte hinter Bochum. Mainz hält mit dem Remis Rang vier. Phillipp Mwene spielt bei den Mainzern bis Minute 67 und wird durch Landsmann Veratschnig ersetzt.
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