Glasner bezieht zu City-Urteil Stellung
Oliver Glasner sieht die "Integrität der Liga gefährdet". So äußert sich der Oberösterreicher zum Schuldspruch der Premier-League gegen Manchester City:
Das Urteil im Finanzregel-Verfahren gegen Manchester City sorgt in der englischen Premier League weiterhin für Gesprächsstoff. Nun äußern sich auch Oliver Glasner und weitere Trainer zum Fall.
Glasner fand gegenüber "The Athletic" deutliche Worte. "Der Schaden für die Premier League ist nach wie vor groß, nicht nur in England. Es ist weltweit ein großes Thema, insbesondere in Europa. Das Wichtigste ist die Integrität der Liga, denn sobald die Fans ihr nicht mehr vertrauen können, werden sie sich die Spiele nicht mehr ansehen", so Glasner.
Auch Glasner betroffen
Der Trainer bekam die Folgen der Verstöße auch im eigenen Team zu spüren. Mit Marc Guéhi musste sein ehemaliger Klub Crystal Palace 2026 einen Leistungsträger an City abgeben.
Mit Elliot Anderson wechselte zudem ein Spieler von seinem aktuellen Arbeitgeber Nottingham Forest für eine Ablösesumme von 135 Millionen Euro nach Manchester.
Trainer-Kollegen beziehen ebenfalls Stellung
Auch Bournemouth-Trainer Marco Rose äußerte sich zum Thema, blieb mit seiner Einschätzung jedoch vorsichtig. "Ich habe nicht alle Informationen. Ich vertraue den Leuten, die sich mit solchen Dingen und Situationen auskennen, und dann werden wir sehen, was passiert", sagte der ehemalige Trainer von Red Bull Salzburg.
Coventry-City-Coach und Ex-Manchester-City-Spieler Frank Lampard erklärte, "keine Meinung" zum Urteil zu haben. Sunderland-Trainer Régis Le Bris wurde deutlicher: "Die zuständigen Behörden müssen unnachgiebig vorgehen, sonst geht der Wert des Wettbewerbs verloren".
Manchester City legt Berufung ein
Manchester City werden schwerwiegende Verstöße gegen die Finanzregeln der Premier-League vorgeworfen. Der Klub legte gegen die Entscheidung Berufung ein und beteuert weiterhin seine Unschuld.