Inter Mailand kommt bei Parma Calcio in Runde 31 der Serie A nicht über ein 2:2 hinaus, obwohl man bereits 2:0 voran gelegen war.
Parma zeigt von Beginn weg, dass man nicht vorhat, sich mit der Rolle als Underdog abzufinden. Der Aufsteiger startet mutig und hat durch Bonny die Riesenchance auf die Führung, doch Sommer reagiert glänzend (10.).
Nur wenig später trifft das bis dahin eher maue Inter. Dimarco spielt scharf flach nach innen, der Ball rutscht bis zu Darmian durch und es steht 1:0 für die Inzaghi-Truppe (15.).
Unmittelbar vor dem Pausenpfiff erhöhen die "Nerazzurri". Darmian steckt durch auf Mkhitaryan, der legt quer auf Thuram, der den Ball eigentlich gar nicht richtig trifft. Dieser fliegt im hohen Bogen aufs Tor, Almqvist will noch retten, schießt sich dabei aber selbst an - 2:0 (45.+1).
Parma-Joker stechen
Der zweite Durchgang beginnt ruhig, eine Viertelstunde lang gibt es vor den Toren nichts zu bewundern. Der erste Abschluss in Hälfte zwei ist sogleich ein Tor. Der zur Pause eingewechselte Bernabe zieht aus der Distanz ab und lässt Sommer keine Chance - nur noch 1:2 (60.).
Inter wird danach zu passiv und das rächt sich. Nach einem Gegenstoß zieht der ebenfalls eingewechselte Ondrejka ab, Dimarco und Acerbi fälschen ab, Sommer ist erneut ohne Chance und es steht plötzlich 2:2 (69.).
Arnautovic scheitert knapp
Inter-Coach Inzaghi reagiert und bringt in Minute 81 Marko Arnautovic, der nach einem Stanglpass von Bisseck beinahe mit dem ersten Ballkontakt trifft (82.).
In den Schlussminuten hat Parma sogar die Chance auf den Sieg, doch Pellegrino bugsiert eine flache Hereingabe neben das Tor (90.+2).
Damit kann Napoli am Montag mit einem Sieg über Bologna bis auf einen Punkt an Inter heranrücken. Parma verschafft sich mit dem Zähler Luft im Tabellenkeller.