Sturm-Star Otar Kiteishvili spricht über Trainer-Aus
Georgien hat seinen Teamchef mitten in der Länderspielpause entlassen. Otar Kiteishvili äußerte sich zum Sagnol-Aus - und stand erstmals wieder in der Startelf.
Fans der ADMIRAL Bundesliga haben im georgischen A-Teamkader zuletzt gleich drei bekannte Namen aus der heimischen Liga vorgefunden.
Als Star von Sturm Graz ist der zuletzt verletzungsgeplagte Otar Kiteishvili an Bord, weiters kickt dort auch Teamkollege Gizo Mamageishvili.
Dessen Zwillingsbruder Otar Mamageishvili musste hingegen wieder aus dem Kader gestrichen werden, der WAC-Profi ist verletzt.
Keine Ergebnisse
Turbulenzen gab es zudem auf der Trainerbank. Der langjährige Teamchef und Ex-Bayern-Profi Willy Sagnol musste nach einem 0:1 gegen Nordirland mitten im Nationalteam-Lehrgang gehen.
Übernommen hat den vakanten Posten Ramaz Svanadze. Kiteishvili machte auf einer Pressekonferenz nach dem Trainerwechsel klar: "Großes Danke an Willy Sagnol. Wir haben einen langen Weg mit ihm hinter uns und den größten Erfolg unserer Geschichte erreicht. Leider haben wir zuletzt keine Ergebnisse geholt. Die Spieler sind sich ihrer Verantwortung bewusst."
Sturm-Star spielte erstmals wieder von Beginn
Unter Sagnol kam der verletzungsgeplagte Sturm-Profi gegen Nordirland zu 13 Spielminuten. Davor hatte er gerade einmal zwei Jokereinsätze seit seinem Comeback für Sturm gegeben.
Neo-Coach Ramaz Zvanadze warf Kiteishvili beim 0:0 gegen Ukraine dann gleich in die Startelf, er spielte 73 Minuten. Vorab meinte der Sturm-Profi: "Es ist lange her, aber ich habe ein paar Spiele gespielt vor dem Lehrgang - auch wenn ich nie gestartet habe. Wie viel ich spiele, entscheidet der Trainer."
Seinen letzten Startelfeinsatz davor hatte Kiteishvili im Juni 2026 im Testspiel gegen Bahrain (2:0) bestritten. Auf Klubebene kam er in dieser Saison bei Sturm nur als Joker zum Einsatz.