Endstand
0:1
0:0, 0:1
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Dragovic droht längere Sperre: "Darf ihm nicht passieren"

Seine verbalen Entgleisungen nach dem Cup-Halbfinale könnten dem Austria-Routinier das Wiener Derby kosten.

Aleksandar Dragovic bog bei seinem zweiten Gang in die Katakomben der Generali-Arena nicht wie gewohnt nach links in Richtung Austria-Kabine, sondern nach rechts ab.

Sein Ziel: Die Umkleide der Schiedsrichter. Seine Mission: Die Wogen zu glätten.

Denn unmittelbar nach dem Schlusspfiff bei der 0:1-Niederlage gegen den TSV Hartberg im Cup-Halbfinale waren sie ordentlich hochgegangen.

Verbale Entgleisungen

Der Austrianer marschierte schnurstracks zu Referee Sebastian Gishamer und bedachte diesen mit derart herber Kritik, dass der Salzburger unverzüglich Rot zückte.

Noch am Weg in die Kabine richtete Dragovic seinen Unmut lautstark und unmissverständlich in die TV-Kameras aus. Danach kam er nochmal raus aufs Feld.

Sperre fürs Derby?

Die Rote Karte wird eine Sperre von mindestens einem Spiel in der Bundesliga nach sich ziehen.

Gut möglich, dass es ob der Heftigkeit seiner Worte mehr werden. Das würde auch im Derby eine Sperre bedeuten.

"Viel zu emotional"

"Er weiß selbst am Besten, dass das sehr unglücklich ist, er viel zu emotional war. Das darf ihm als Routinier nicht passieren", sagt Trainer Stephan Helm dazu.

Wenngleich der Coach die Emotionen nach der enttäuschenden Niederlage zumindest ein Stück weit nachvollziehen kann: "Das zeigt auch, wie wichtig uns das gewesen wäre."


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