Dem ÖFB steht ein turbulenter Jahresausklang bevor.
In der Inseraten-Affäre rund um seine Person nimmt ÖFB-Präsident Gerhard Milletich laut "Kurier" das Heft des Handelns nun selbst in die Hand und beruft für den 8. Dezember eine außerordentliche Präsidiumssitzung ein.
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StartenIn selbiger soll geklärt werden, ob der Burgenländer weiterhin an der Spitze des Fußball-Bundes stehen kann oder nicht.
Ursprünglich hatte der oberösterreichische Landespräsident Gerhard Götschhofer für den 2. Dezember zu einem Meeting nach Linz geladen, dieser Termin ist jedoch für einige Präsidiumsmitglieder nicht wahrnehmbar.
Heftiges ÖFB-Beben?
"Ich möchte eine ehrliche und interne Aufarbeitung mit größtmöglicher Transparenz. Jeder soll seine Informationen offen und ehrlich auf den Tisch legen. Ich werde das auch tun", so Götschhofer.
Der Vorwurf an Milletich lautet, dass er seine Funktion als ÖFB-Präsident dazu verwendet hat, um mit ÖFB-Sponsoren Inseraten-Geschäfte für seine Magazine anzubahnen.
Gelingt es dem Burgenländer beim Showdown am 8. Dezember nicht, diesen Vorwurf zu entkräften, könnte ein heftiges ÖFB-Beben folgen.
Würde dadurch sogar der Bau des so wichtigen Trainingszentrums in Aspern in Gefahr geraten? Dieser sollte eigentlich bei der nächsten ordentlichen Präsidiumssitzung am 16. Dezember beschlossen werden.