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"Das kann nur der Max": Marko begeistert von Verstappen-Pole

Der vierfache Weltmeister holte im Qualifying überraschend zur Pole-Position aus - ein Resultat, das man sich so nach dem dritten Training nicht erwartet hatte.

Foto: © getty

Max Verstappen holte im Qualifying zum Grand Prix von Japan überraschend zu seiner vierten Suzuka-Pole-Position in Reihe aus und bleibt damit weiterhin der einzige Pilot, der in der aktuellen Fahrzeuggeneration am Sonntag vom besten Startplatz losfahren wird (das Rennen ab 07:00 Uhr im LIVE-Ticker >>>).

"Wir hatten ehrlich gesagt nie damit gerechnet", sagt Dr. Helmut Marko Augenblicke nach dem Ergebnis gegenüber dem "ORF" und betont damit die fahrerischen Qualitäten, die der vierfache Weltmeister Verstappen hat sowie die Arbeit des Teams rund um Renningenieur Gianpiero Lambiase.

Der in Bedford geborene britisch-italienische Doppelstaatsbürger hatte mit den Veränderungen, die er nach dem dritten Training am RB21 durchführen ließ, maßgeblichen Anteil am Erfolg seines Piloten.

"Er hat zum Qualifying das Auto noch einmal total umgekrempelt und in die richtigen Dosen gegriffen", lobt Motorsportberater Marko und ergänzt: "Wir waren in allen Trainings mindestens eine halbe Sekunde hinten, wir wussten aber nicht weshalb."

Das Risiko hat sich letztlich ausgezahlt, Verstappen stellte in 1:26.983 Minuten einen neuen Streckenrekord auf, den einst Ex-Red-Bull-Fahrer Sebastian Vettel 2019 (da bereits in Ferrari-Diensten) aufgestellt hat. "So eine unglaubliche Runde, das kann nur Max", bekräftigt Marko einmal mehr das Gezeigte von Verstappen.

Entscheidende Runde war "flat out"

Doch was sagt der Weltmeister selbst zur Runde? "Wir haben versucht, das Beste zu probieren", sagte er Sekunden nach dem Aussteigen. Die finale Runde sei er "einfach flat out" gefahren.

Auch wenn sich der Niederländer über die 41. Pole-Position in seiner Karriere freuen darf, hat er einen Kritikpunkt. Die "Balance" des RB21 sei weiterhin "schwierig", dennoch mache es ihm reichlich Spaß, in Suzuka ein Formel-1-Auto zu fahren. "Es ist unglaublich", sagte er über die fordernde Strecke in Japan

Auf der gegenüberliegenden Seite der Box hat Lokalmatador Yuki Tsunoda wenig zu lachen. Der Neo-Red-Bull-Pilot erlebte ein enttäuschendes Qualifying, belegte nach zwei Fehlern in der entscheidenden Runde nur Rang 15.

Bereits "die Warm-Up-Runde" sei "nicht gut" gewesen, attestierte der Japaner gegenüber dem "ORF". "Es ist schwierig, dieses Auto von Anfang an zum Arbeiten zu bekommen und es ist irrsinnig schwierig, hier eine gute Runde zu fahren."

Der Qualifying-LIVE-Ticker zum Nachlesen:



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