Die Zeit von Liam Lawson als Stammfahrer bei Red Bull Racing nahm ein jähes Ende.
Der 23-jährige Neuseeländer wurde bereits nach dem zweiten Rennwochenende degradiert. Yuki Tsunoda übernimmt sein Cockpit bei Red Bull Racing, während der Rookie künftig für Schwesterteam Racing Bulls fahren wird.
Auch im Vorfeld des Grand Prix von Japan ist der Fahrerwechsel das bestimmende Thema. Gegenüber "Sky Sports F1" hat Lawson sein Aus bei Red Bull Racing folgendermaßen eingeordnet: "Es war definitiv ein Schock, ehrlich gesagt. Das habe ich nicht kommen sehen."
Lawson: "Die fehlende Zeit im Auto war der größte Faktor"
Die Entscheidung habe ihn kalt erwischt, wie er weiter ausführt. "Die Diskussionen, die wir geführt haben, gingen nicht wirklich in diese Richtung, also war es definitiv nicht etwas, das ich erwartet habe", so der Neuseeländer.
Erst vor drei Monaten war Lawson als Stammfahrer bei Red Bull Racing bestätigt worden, doch nach den enttäuschenden Leistungen in Australien und China folgte die schnelle Degradierung.
Im Vorfeld des Grand Prix von Japan zeigte er sich frustriert, dass er nach schwierigen Testfahrten und einem durchwachsenen Saisonstart nicht mehr Eingewöhnungszeit bekommen habe. "Mit mehr Zeit, besonders auf Strecken, auf denen ich schon einmal war", hätte er sich besser einfinden können, so Lawson. "Es war ein schwieriger Start. Wir hatten einen steinigen Test. Wir hatten ein schwieriges erstes Wochenende in Melbourne im Training. Und dann war China natürlich ein Sprint."
Laut Lawson sei das Auto "schwer zu fahren". Das hat ihm den Saisonstart zusätzlich erschwert. "Die fehlende Zeit im Auto war der größte Faktor", so die Einschätzung des 23-Jährigen.