Endstand
111:91
26:24, 25:17, 30:23, 30:27
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Pöltl gibt erfolgloses NBA-Comeback

Ein Bauchmuskeleinriss beim Ansatz bei der Hüfte zog den Österreicher länger aus dem Verkehr - doch auch mit ihm verlieren die Toronto Raptors erneut.

Pöltl gibt erfolgloses NBA-Comeback Foto: © getty

Nach dreiwöchiger Verletzungspause wieder mit Jakob Pöltl in den Reihen haben die Toronto Raptors am Mittwoch (Ortszeit) in der NBA eine weitere Niederlage einstecken müssen.

Der Center aus Wien verzeichnet beim 91:111 auswärts gegen die Indiana Pacers zehn Punkte, fünf Rebounds und zwei Assists. Er iat 24:22 Minuten im Einsatz.

Nicht wie kommuniziert eine Hüftprellung, sondern "ein Bauchmuskeleinriss beim Ansatz bei der Hüfte" habe ihn acht Spiele hintereinander verpassen lassen, verrät der Center vor dem Aufwurf in Indianapolis im Gespräch mit der APA. Zugezogen hatte er sich die Verletzung am 29. Jänner beim Auswärtssieg in Washington.

Pöltl sichtlich mitgenommen

In Indianapolis sollte es Pöltl vorbehalten bleiben, sein Team mit dem Treffer zum 28:26 in der 14. Minute letztmals in Führung zu bringen. Danach hat die von Tyrese Haliburton mit 33 Punkten und elf Assists angeführten Gastgeber das Geschehen auf dem Parkett im Griff. Immanuel Quickley ist mit 18 Zählern der Topscorer bei Toronto.

Pöltl habe sich "gut" gefühlt, sei aber noch nicht bei 100 Prozent und nach einer sehr intensiven Partie "ein bissl müde", sagt Pöltl in der Kabine der Raptors. Es werde noch ein bis zwei Spiele brauchen, ehe er wieder voll im Rhythmus sei.

Die Distanztreffer der Pacers, insbesondere von Haliburton und von Myles Turner, hätten "weh getan". Coach Darko Rajakovic zeigt sich "sehr glücklich" über das Comeback seines österreichischen Centers. Er bezeichnet Pöltl einmal mehr als "sehr wichtigen Spieler für uns".

Schwierige Ausgangslage für Toronto

Aktuell liegt Toronto nur auf Platz 13 der Eastern Conference, selbst das Play-In wird damit schwer zu erreichen sein. Tabellen der NBA >>>

"Natürlich hätten wir gern mehr Spiele gewonnen und wären gern mehr im Play-In/Playoff-Rennen. Aber wir haben am Anfang der Saison gesagt, dass das nicht unser Nummer-eins-Fokus ist." Ziel sei es vielmehr, sich als Team zu verbessern, um in der Zukunft "angreifen" zu können, so Pöltl.

Das Play-In haben die Raptors laut ihrem Center auch im laufenden Spieljahr noch nicht aus den Augen verloren. "Wir wollen immer noch jede Partie gewinnen. Aber wir gehen das von Spiel zu Spiel an." 23 Begegnungen stehen in der regulären NBA-Saison für die Raptors noch aus.

Detroit setzt Serie fort

Am Freitag sind die Kanadier bei den Chicago Bulls zu Gast. Der kommende Toronto-Gegner muss sich den LA Clippers vor eigenem Publikum 117:122 geschlagen geben. James Harden erzielt 30 Punkte für die Gäste. Zach Collins und Josh Giddey verbuchen je 21 Zähler aufseiten der Bulls.

Die Detroit Pistons bezwingen die Boston Celtics mit 117:97 und beenden eine Serie von sechs Siegen des Titelverteidigers. Malik Beasley verbucht 26 Punkte. Er zeichnet sich damit hauptverantwortlich dafür, dass Detroit zum achten Mal hintereinander erfolgreich bleibt.

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