Das österreichische Männer-Quintett hat den Teambewerb der Turn-EM in Mersin (Türkei) nach der erstmaligen Final-Qualifikation auf dem sechsten Platz (235,325 Punkte) abgeschlossen.
Für Vinzenz Höck, Severin Kranzlmüller, Alexander Benda, Ricardo Rudy und Manuel Arnold wäre ohne Fehler sogar der vierte Platz möglich gewesen. Allerdings waren in der Pandemie und ohne Olympia-Qualifikationsstatus nur zehn Teams angetreten, Österreich als einziges westeuropäisches Land.
Den Titel sicherte sich die Ukraine (248,963), die den nach der Qualifikation führenden Gastgeber Türkei (244,793) auf den zweiten Platz verdrängte. Ungarn wurde Dritter (240,393). ÖFT-Kunstturner-Sportdirektor Fabian Leimlehner sprach von einem Meilenstein.
"Ich bin mehr als happy, dass wir erstmals das EM-Teamfinale erreicht haben." Die "Supertruppe" des ÖFT habe enormes Potenzial. "Der nächste Olympiazyklus wird für uns richtig interessant", sagte der Ex-Turner. Severin Kranzlmüller gelang an seinem 26. Geburtstag ein fehlerfreier Auftritt.
In den Gerätefinali am Sonntag ist der ÖFT durch den Steirer Vinzenz Höck an den Ringen (14.15 Uhr) und am Barren (15.30) vertreten.