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Bei Leichtwind: Haberl/Frank erstmals auf dem Podest

In der 470er-Klasse und im Kitesurfen war indes fehlender Wind der Spielverderber. Auch für den Dienstag sind schwierige Bedingungen prognostiziert.

Bei Leichtwind: Haberl/Frank erstmals auf dem Podest Foto: © GEPA

Die Nacra-17-Segler Lukas Haberl/Tanja Frank haben bei den Olympischen Spielen mit Platz drei auf der zweiten Wettfahrt des Tages erstmals aufgezeigt.

Bei von ihnen präferierten Leichtwindbedingungen holte das Duo am Montag zudem einen 15. und 8. Rang. Im Gesamtranking bedeutet das drei Rennen vor dem Medal Race der besten zehn den 15. Platz. In einigen anderen Klassen erwies sich die sanfte Brise vor Marseille indes als Spielverderber.

470er und Kite mit Windmangel

Die auf Goldkurs liegenden 470er-Segler Lara Vadlau/Lukas Mähr brachten keine Wettfahrt in die Ergebnislisten, die siebente Wettfahrt wurde abgebrochen. Zum Abschluss der Opening Series vor dem Medal Race (am Mittwoch) sind am Dienstag drei Wettfahrten angesetzt.

Für die Kite-Surfer war jeweils nur ein Rennen möglich. Valentin Bontus rangiert nach einem vierten Rang als Gesamtdritter weiter auf Medaillenkurs, Alina Kornelli ist nach einem achten Platz Zwölfte. In der Formula Kite sind für Dienstag fünf Wettfahrten angesetzt, deren Austragung ist fraglich.

"Auch wenn für morgen ähnliche Bedingungen prognostiziert sind, habe ich keine Angst. Ich bin schnell und werde einfach weiter draufhämmern", kündigte Bontus an.

Frank und Haberl erleichtert

Frank sprach von einer "Erleichterung" nach den ersten zwei Top-Ten-Ergebnissen. "Gott sei Dank hatten wir heute unsere Bedingungen. Die Drei und die Acht haben richtig gutgetan", sagte die Bronzemedaillengewinnerin von Rio 2016.

"Es war zwar schwierig, heute ins Foilen zu kommen - aber unsere Stärke ist es, dass wir das sehr schnell schaffen und davon haben wir ungemein profitiert", erklärte Haberl.

Das Duo liegt 24 Punkte außerhalb vom Medaillenrennen. "Wir haben das Medal-Race seit dem ersten Tag an im Kopf und werden voll attackieren", erklärte Haberl.

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