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Ex-Sinner-Coach gibt zu: "War mir voll bewusst, dass..."

Der ehemalige Fitness-Trainer von Jannik Sinner hat spannende Details zur Anwendung des Wundsprays preisgegeben.

Ex-Sinner-Coach gibt zu:

Seit rund einem Jahr beschäftigt die Tenniswelt die Doping-Causa um Jannik Sinner

Jetzt hat sich sein mittlerweile entlassener Fitness-Coach Umberto Ferrara gegenüber der "Gazzetta dello Sport" geäußert. Ferrara hat eingeräumt, Physiotherapeut Giacomo Naldi den Spray zur Behandlung einer Schnittwunde am Finger empfohlen zu haben. Dieser enthielt das anabole Steroid Clostebol.

"Ich verwende ihn seit Jahren, da er mir von einem Facharzt als unterstützendes Medikament für eine chronische Erkrankung verschrieben wurde", erklärt der Ferrara, der mittlerweile für Matteo Berettini arbeitet.

Dass das Spray, die verbotene Substanz enthält, war Ferrara voll bewusst. Deshalb warnte er den Physiotherapeuten auch eindringlich vor der Anwendung: "Ich habe es immer mit äußerster Vorsicht in meinem persönlichen Waschbeutel aufbewahrt" erklärt Ferrara jetzt. Sinner trennte sich im August von den beiden Betreuern.

Sinner sieht Positives in Sperre

Der Südtiroler steht trotz seiner schon zwei Monate bestehenden Sperre an der Spitze der Weltrangliste. Zudem führt er wegen seines Australian-Open-Titels das Jahresranking an.

In einem Sky-Interview kann er der ungewohnten Zwangspause auch Positives abgewinnen: "Mir geht es sehr gut, ich habe mich ausgeruht und bin glücklich. Ich habe viele verschiedene Dinge getan." Unter anderem soll er auf den Skipisten in seiner Heimat unterwegs gewesen sein.

Sinner bleibt noch bis 4. Mai gesperrt. Dann kann der Südtiroler die Vorbereitung auf Roland Garros beginnen. Schon ab 13. April darf der 23-Jährige wieder trainieren.

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