Jannik Sinner wird beim kommenden ATP-1000-Turnier in Monte-Carlo nicht spielen.
Der Südtiroler fasste bis zu den French Open in Paris (25.5-8.6.) eine Dopingsperre aus, nachdem ihm die WADA wegen der Nutzung von Chlostebol eine Sperre vom 9. Februar bis zum 4. Mai verhängt hatte. Ins Training einsteigen darf er aber bereits am 13. April und sich damit auf das zweite Grand-Slam-Turnier im Jahr 2025 vorbereiten.
Der amtierende Australian-Open-Sieger gab jüngst beim italienischen Blatt "Gazzetta dello Sport" ein Interview über seine erzwungene Auszeit. "Ich habe diese Zeit sehr ruhig erlebt", sagt Sinner, der "die dreimonatige Sperre in kurzer Zeit" zwar "akzeptiert" habe, aber: "Ich bin nicht damit einverstanden, die Sperre zu aktivieren. Es hätte viel schlimmer kommen können."
"Habe das kleinere Übel gewählt"
Damit unterstreicht der 23-Jährige einmal mehr, dass er sich beim Urteil der WADA ungerecht behandelt fühle, auch weil er für die Verabreichung von Chlostebol keine Schuld trägt. "Das, was ich aktuell durchmache, ist ungerecht. Aber ich habe das kleinere Übel gewählt", sagt der Italiener, der bei den French Open in Paris seinen vierten Grand-Slam-Sieg ansteuern wird.
Sinner, der trotz Sperre weiterhin auf der Eins der ATP-Weltrangliste verweilt, findet trotz der Sperre Hoffnung. "Die Menschen um mich herum haben mir Mut gemacht und mir die Kraft gegeben, besser zu verstehen, was passiert ist", sagt der Südtiroler.