Beim Auftakt der Finalserie der win2day ICE Hockey League-Saison 2024/25 zwischen dem EC-KAC und dem EC Red Bull Salzburg ist es zu einer Situation gekommen, die im Fanlager der "Rotjacken" nicht gut aufgenommen wurde.
Denn Salzburgs Torschütze zum 1:1, Mario Huber, stand in den Reihen des amtierenden Meisters auf dem Eis. Sein jüngerer Bruder Andreas war Teil des Schiedsrichter-Teams, das das Spiel leitete (Spielbericht >>>).
Während KAC-Angreifer Finn van Ee, der in der dritten Minute für den Blitzstart des österreichischen Rekordmeisters sorgte, davon sprach, dass man "nicht wegen des Schiedsrichters verloren" habe, gab es im Fanlager deutliche Kritik in Richtung der Liga.
ICE kontert: Haben "keine Bedenken"
"Wie kann der Bruder eines aktiven Spielers ein Finalspiel pfeifen? Das ist ein Skandal. Wir KAC-Fans fordern die Liga auf, dies nicht mehr zuzulassen", wird Dieter Schmied, stellvertretender Obmann des Fanklubs "Stiege 19", von der "Krone" zitiert.
Die Liga konterte die Kritik bereits. Aus dem Bericht geht hervor, dass man "keine Bedenken" habe, "wenn Andreas Huber ein Spiel von Salzburg leitet. Er ist ein echter Profi und geht jedes Spiel auf die gleiche Art und Weise an - unabhängig von der Mannschaft, den Spielern oder der Region, in der er im Einsatz ist."
Außerdem wurde der Finalauftakt von "Spieloffiziellen beobachtet", wie es weiter heißt.