Österreich wartet weiter auf die erste Medaille bei der Nordischen WM in Trondheim. Eva Pinkelnig muss sich auf der Normalschanze mit Platz sieben begnügen.
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Die Vorarlbergerin liegt nach dem ersten Durchgang ebenfalls auf Rang sieben, auf Gold fehlen ihr zu diesem Zeitpunkt lediglich 3,6 Punkte. Im Finale kann Pinkelnig nicht entscheidend zulegen, am Ende verpasst sie das Podest um 18,7 Punkte.
Gold geht an die Favoritin Nika Prevc. Die Slowenin triumphiert 8,4 Punkte vor der Deutschen Selina Freitag sowie der Norwegerin Anna Odine Stroem (-12,6).
Seifriedsberger patzt im ersten Durchgang
Jacqueline Seifriedsberger vergibt eine Medaille bereits im ersten Durchgang und muss sich mit Platz acht zufriedengeben.
Lisa Eder verbessert sich im Finale um zehn Plätze auf Rang elf. Julia Mühlbacher belegt Platz 20.
Die Österreicherinnen können bereits am Samstag im Teambewerb zurückschlagen.
Pinkelnig: "Jetzt gilt es, morgen das beste Team zu sein"
"Wenn man kleine Fehler macht, ist man gleich ein Stück weit hinten. Ich habe alles in allem einen guten Wettkampf geliefert", sagt Pinkelnig und richtet den Fokus bereits auf Samstag. "Jetzt gilt es, sich zu sammeln und morgen das beste Team zu sein", so die WM-Zweite von 2023.
Prevc sei eine absolut verdiente Weltmeisterin. "Sie springt schon in einer eigenen Liga."
Auch die aufgrund vielversprechender Weltcup-Ergebnisse als Medaillenanwärterin gehandelte Seifriedsberger hat bei einsetzendem Regen keinen Grund zur Freude.
"Schade, das muss man abhaken, das war scheinbar nicht mein Tag. Natürlich ärgere ich mich. Es war leider kein guter Sprung dabei. Ich habe mich echt unter meinem Wert geschlagen, das tut weh. Dass man da nicht vorne mitmischen kann, das ist schade", sagte die Oberösterreicherin. Auch sie blickte bereits auf den Teambewerb voraus: "Wir haben schon noch was vor."