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Mikaela Shiffrin und der schwere Weg zurück an die Spitze

Die US-Amerikanerin verpasste im zweiten Riesentorlauf von Sestriere erstmals seit 12 Jahren den zweiten Durchgang. Die Angst nach ihrem Sturz ist noch groß:

Mikaela Shiffrin und der schwere Weg zurück an die Spitze Foto: © GEPA

Mikaela Shiffrin hat immer noch mit den Nachwirkungen ihres schweren Sturzes zu kämpfen! 

Ende November 2024 kam die US-Amerikanerin beim Riesentorlauf in Killington (USA) schwer zu Sturz. Wegen ihrer posttraumatischen Probleme hatte die 29-Jährige deshalb auch in der vergangenen Woche in Saalbach-Hinterglemm das WM-Rennen in dieser Disziplin ausgelassen. Das bestätigte sie damals selbst auf Instagram.

Stattdessen startete sie zusammen mit Breezy Johnson in der Team-Kombination und eroberte Gold. Eine Woche später wagte sie sich jetzt erstmals wieder in einem Riesentorlauf den Hang hinunter. Dass der US-Skistar aber noch Probleme hat, war klar ersichtlich. 

Shiffrin verpasst zum ersten Mal seit 2012 Lauf zwei

Nachdem sie im ersten der beiden Weltcup-Rennen in dieser Disziplin im italienischen Sestriere nur Rang 25 erreicht hatte und damit so schlecht platziert war wie seit März 2014 nicht mehr, kam es im zweiten noch schlimmer: Zum ersten Mal seit Oktober 2012 verfehlte die Amerikanerin in einem Riesenslalom die Qualifikation für das Finale

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"Das bin gerade nicht ich, und das ist in Ordnung", hatte Shiffrin am Freitag gesagt. Für sie sei es schon ein "großer Schritt" gewesen, überhaupt aus dem Starthaus zu fahren. Sie räumte aber auch ein: "Wenn man normalerweise in der Lage ist, um die Top 10 oder Top 5 zu fahren, um Podiums, dann fühlt sich das nicht als der große Schritt an, der es tatsächlich ist." Ihr maximales Potenzial im Riesenslalom bestehe gerade nur darin, Punkte zu sammeln.

Für den am Sonntag (ab 9:30 Uhr im LIVE-Ticker) anstehenden Slalom blickt Shiffrin aber bereits positiv entgegen. Schließlich zeigte sie dort bei der WM mit Rang fünf bereits auf.


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