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"Eine Würgerei": Kritik an der Kurssetzung beim RTL-Finale

Der letzte Riesentorlauf der Saison in Sun Valley hat es in sich. Die Athleten sprechen von "Kampf" und "Würgerei".

Foto: © GEPA

"Was ist denn das bitte?! So einen Riesentorlauf bin ich überhaupt noch nie gefahren!"

Die ersten Worte von ORF-Kamerafahrer Joachim Puchner nach seiner Zieldurchfahrt ließen schon erahnen, dass es der letzte Riesentorlauf der Saison in sich hat. 

Die extrem drehende Kurssetzung des kroatischen Trainers Sergey Komarov erhitzt bei ohnehin schon frühlingshaften Temperaturen in Sun Valley zusätzlich die Gemüter und sorgt bei vielen Läufern für Kopfschütteln. 

"Es war ein Kampf von oben bis unten", erklärt Stefan Brennsteiner nach Zwischenrang fünf im ORF. "Vom Gefühl her war's unglaublich, ich habe mich fast nicht getraut, im Ziel auf die Zeit zu schauen. Ich habe überlegt, ob ich vor dem Ziel schon rausfahren soll", sagt er mit einem Schmunzeln. 

Schwarz: "Dann ist so eine Kurssetzung nicht notwendig..."

"Es ist eine Würgerei von oben bis unten. Wenn die Pistenverhältnisse so sind, ist es vielleicht nicht notwendig so eine Kurssetzung zu machen, aber fahren muss man alles", meint Marco Schwarz.

Den zweiten Lauf setzt ein österreichischer Trainer.

 



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