Am Ende wurde es im abschließenden Slalom von Sun Valley ein 14. Rang für Manuel Feller.
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Eine bessere Platzierung war schon nach Lauf eins schwierig, als Feller aber immerhin noch Zehnter war. Zwischen den beiden Durchgängen übte er heftige Kritik am Zustand der Piste.
Auch im zweiten Lauf sei die Piste "nicht wirklich besser" gewesen, "aber im zweiten Durchgang war auch mein Skifahren nicht gut", so der 33-Jährige im ORF.
So geht für den entthronten Slalom-Weltcupsieger ein ausbaufähiger Weltcup-Winter zu Ende. "Es war sicher keine Saison, wie man sie sich vorstellt", resümiert Feller.
"...und dann steht man mit zwei Nullern da"
"Speziell nach Kranjska Gora (Anfang März, Anm.), wo ich krank geworden bin, habe ich den Faden verloren", blickt Feller mit gemischten Gefühlen zurück und freut sich auf die anstehende Pause. "Ich bin froh, dass es jetzt vorbei ist", meint der Tiroler.
Die Gründe dafür, dass es heuer nicht nach Wunsch lief, liegen für Feller mitunter auch im holprigen Saisonstart. "Ich war eigentlich in extrem guter Form. Levi war skifahrerisch nicht so ideal bzw. ein dummer Fehler, dann der Einfädler in Gurgl und dann steht man mal mit zwei Nullern da. Dann geht es im Slalom schon nicht mehr so einfach", analysiert er.
Das Skifahren sei nämlich "definitiv nicht schlechter" gewesen. "Das Skifahren habe ich nicht verlernt", weiß Feller und ergänzt: "Wenn das Radl ins Laufen kommt, geht es einfach leichter, als wenn du schon am Anfang der Saison einen Steher hast."
Gstrein sieht sich auf gutem Weg
Erfreulicher lief das letzte Rennen des Winters für Fabio Gstrein, der nach Schladming zum zweiten Mal in dieser Saison als Dritter vom Podest lachte.
"Es ist in der letzten Zeit generell alles in die richtige Richtung gegangen", freut er sich über seine Spätform. Das Ziel sei gewesen, "noch einmal auf das Podium zu fahren und das ist heute aufgegangen", so der 27-Jährige.
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Doch auch er hatte mit den Bedingungen zu kämpfen. "Ich glaube, leicht tut sich hier keiner. Anfühlen tut es sich brutal schlecht. Ich war selber überrascht, dass es im Ziel grün geleuchtet hat, denn angefühlt hat es sich wieder einmal nicht so", sieht auch er es ähnlich wie Feller.
Das Ziel sei, in der kommenden Saison mit seinen Leistungen dort anzuschließen, wo er nun aufgehört hat. Im anstehenden Winter sei dann auch der erste Weltcupsieg ein Ziel, das er ins Visier nehmen möchte.