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Talente-Friedhof Red Bull Racing

Nyck de Vries

13/14 De Vries' Karriere in der Königsklasse hält genau zehn Rennen lang

Foto: © getty

Nyck de Vries

Der Holländer ist einer der wenigen Fahrer im Bullen-Imperium, der nicht aus dem hauseigenen Förderprogramm kommt.

Dabei weiß de Vries in den Nachwuchsklassen durchaus zu beeindrucken: 2014 gewinnt er sowohl den Renault 2.0 Eurocup als auch die Alpine Formel Renault. 2019 wird er zudem Formel-2-Meister.

Einen Stammplatz in der Königsklasse bekommt er allerdings nicht. Weshalb er in die Formel E wechselt. Der Mercedes-Junior holt sogar den WM-Titel in seiner zweiten Saison (2020/21).

2022 ist er Test- und Ersatzfahrer bei Mercedes und deren Kundenteams. In Monza ersetzt er den erkrankten Albon, schlägt Latifi prompt in der Qualifikation und fährt im Rennen auf einen starken neunten Platz.

Grund genug für die Red-Bull-Verantwortlichen, dem vielversprechenden Niederländer ein AlphaTauri-Cockpit für die Saison 2023 zu geben.

Doch de Vries liefert nicht. Tsunoda fährt speziell am Anfang der Saison stark und zweimal in die Punkte – de Vries holt als bestes Ergebnis dagegen einen 12. Rang in Monaco.

Die Kritik wird immer lauter, nach Platz 17 (dem dritten in Folge) in Silverstone ist die Reise für den damals 28-Jährigen in der Formel 1 wieder zu Ende.

Daniel Ricciardo, der McLaren nach 2022 verlassen hat und als Testfahrer bei Red Bull untergekommen ist, übernimmt ab Ungarn, wird nach einer Verletzung in Zandvoort aber selbst von Liam Lawson für sechs Rennen vertreten.

Danach ist de Vries wieder in die Formel E zurückgekehrt und startet auch wieder in der FIA-Langstrecken-WM.

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