Talente-Friedhof Red Bull Racing
Alexander Albon
Wie bei Gasly wird auch bei Alex Albon Teamkollege Max Verstappen zum Sargnagel.
Albon wird nach nur zwölf Rennen bei Toro Rosso als Ersatz für den Franzosen zu Red Bull hochgezogen. 2019 fährt er eine solide zweite Saisonhälfte, ohne jedoch zu glänzen.
Auch 2020 fährt er solide, hat beim Saisonstart Pech, als er in aussichtsreicher Position von Hamilton ins Kiesbett gedrückt wird. Davon sollte sich die Red-Bull-Karriere Albons nicht mehr erholen.
Verstappen fährt praktisch das gesamte Jahr über aufs Podest, wenn er durchkommt. Albon schafft es dagegen nur in Mugello und beim Chaos-Rennen in Bahrain, das Sergio Perez gewinnt, aufs Stockerl.
Platz sieben in der WM und nur zwei Podestplätze sind zu wenig, für 2021 holen die "Bullen" Perez, der bei Racing Point trotz WM-Endrang vier keine Zukunft hat.
Albon hat für 2021 kein Cockpit, 2022 ersetzt er dafür bei Williams den zu Mercedes wechselnden George Russell.
Beim britischen Traditions-Rennstall kann der gebürtige Londoner seine Karriere wieder in Schwung bekommen. Albon fährt seinen unterlegenen Williams konstant in Position, in denen er mit diesem Auto nicht sein sollte.
Sowohl Nicolas Latifi als auch Logan Sargeant sind Albon nicht gewachsen und kommen nicht einmal ansatzweise mit dem Thai-Briten mit. Ein Sitz bei einem Top-Team ist ihm nach Red Bull dennoch verwehrt geblieben.